Bodewes Shipyards liefert Neubau 770 ab Mehrzweckfrachter Alesia für Reederei Erwin Strahlmann ist größer und schneller als im Bauvertrag vereinbart

THB Deutsche Schiffahrts-Zeitung

 [2008-06-30]
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Bodewes Shipyards BV (Hoogezand) hat am 27. Juni in Delfzijl den ersten von vierzehn bis zum Jahr 2011 beim Betrieb Jachtwijk für die deutsche Reederei Erwin Strahlmann zu fertigenden Mehrzweckfrachtern abgeliefert.

Die "Alesia" - sie wird in St. Petersburg ihre erste Ladung Roheisen für Ghent übernehmen - ist die erste von sechs Einheiten des von Herman Bodewes und seinem Team neu entwickelten Typs "Trader 7400" für den im vergangenen Jahr neu gewonnenen Kunden aus dem schleswig-holsteinischen Marne. Mitte November soll "Belizia" folgen, anschließend werden "Cecilia", "Damina", "Ensara" und "Fangha" gebaut Daran schließen sich die modifizierten Nachbauten "Galanto", "Hanno", "Ileno" und Jalino" mit jeweils zwei 60-Tonnen-Kranen des Herstellers Neuenfelder Maschinenfabrik sowie einem rund einen Meter höheren Lukensüll und entsprechend größerem Laderaumvolumen von 380 000 Kubikfuß an.

Schließlich lässt Strahlmann bei Bodewes bis Ende 2011 noch vier etwas größere Einheiten bauen, bei denen über eine eventuelle Ausrüstung mit Ladegeschirr noch nicht entschieden ist Bei Infahrtsetzung ohne Krane kämen diese Schiffe auf eine Tragfähigkeit von 8400 Tonnen.

Bei der unter der Flagge von Antigua in Fahrt kommenden "Alesia" (Baunummer 770), klassiftziert von Lloyd's Register, handelt es sich um einen 116,08 Meter langen, 15,80 Meter breiten, 8,90 Meter bis zum Hauptdeck seitenhohen und maximal 7,65 Meter tiefgehenden 4732-BRZ-Frachter mit der hohen Eisklasse 1A und einem Laderaumvolumen von 335 000 Kubikfuß.

Die "Alesia" kommt auf eine Tragfähigkeit von 7574 Tonnen und ist damit 174 Tonnen größer geworden als im Bauvertrag vereinbart - eine "kostenlose Zugabe" der Werft. Die Containerkapazität im Laderaum wird mit 177 TEU angegeben. Eine 2999 kW leistende MaK-Maschine Typ 6M32 ermöglicht der "Alesia" eine Geschwindigkeit von 14,25 Knoten. Gefordert waren nur 13,5 Knoten.

Wolfgang Eder

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