Alesia für Strahlmann. Der 7400-Tonner leitet eine neue Serie von Bodewes Shipyards ein
THB Deutsche Schiffahrts-Zeitung
Beim Betrieb Jachtwijk der Bodewes Shipyards Hoogezand wurde am 22.Mai der Ende Juni an die Reederei Erwin Strahlmann zu liefernde Mehrzweckfrechter "Alesia" nach der Taufe durch Ursula Tümmers mit einem Querstapellauf zu Wasser gebracht.
Der Neubau 770 leitet eine Serie von fünf Einheiten des neu entwickelten Typs "Bodewes Trader 7400" für diesen im vergangenen Jahr neu gewonnenen Kunden aus dem schleswig-holsteinischen Marne ein. Für die nächsten beiden sind die Namen "Belizia" und "Cecilia" vorgesehen. Mit der Infahrtsetzung des fünften Neubaus ist im Herbst 2009 zu rechnen. Strahlmann wird dann über sechs bei dieser niederländischen Werft gebaute Frachter verfügen, nachdem er im Dezember 2007 schon die als "Hartwig Scan" an die dänische Reederei Scan-Trans vercharterte "Lifter", einen mit zwei 60-Tonnen-Kränen ausgerüsteten Zwischendecker mit 7800 tdw, übernehmen konnte.
Bei der "Alesia" handelt es sich um ein ohne Ladegeschirr zu betreibendes und auch für die Containerfährt geeignetes 4726-BRZ-Schiff mit der hohen Eisklasse 1A, das bei 116,08 Metern Länge über alles, 15,80 Metern Breite, 8,90 Metern Seitenhöhe bis zum Hauptdeck und einem Freibordtiefgang von 7,65 Metern auf eine Tragfähigkeit von 7400 Tonnen kommt und voll beladen 13,5 Knoten laufen wird. In der Eisfahrt können 6300 Tonnen auf 5,70 Metern Tiefgang befördert werden.
Wolfgang Eder

